
Brustvergrößerung
vom Facharzt
In unserer Praxis Dr. Alamuti & Scholz in Wiesbaden übernehmen ausschließlich Fachärztinnen und Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie die Operation – Dr. Nuri Alamuti und Dr. Dietmar Scholz mit jeweils über 30 Jahren Erfahrung, gemeinsam mit Dr. Stefanie Adili.
Für wen kommt eine Brustvergrößerung infrage?
Kurzinfo
| Methoden | Implantat (Silikon-Gel oder Kochsalzlösung) oder Eigenfetttransplantation |
| Implantatformen | rund oder anatomisch (Tropfenform) |
| Zugangswege | periareolär (Warzenhofrand), inframammär (Unterbrustfalte) |
| Implantation | subglandulär (vor dem Muskel) oder submuskulär (hinter dem Muskel) |
| Anästhesie | Vollnarkose |
| OP-Dauer | ca. 45 Minuten bis 1 Stunde |
| Klinikaufenthalt | kurzer stationärer oder ambulanter Aufenthalt |
| Duschen wieder möglich | nach 48 Stunden |
| Sportfähigkeit | nach ca. 6 Wochen |
| Endgültiges Ergebnis sichtbar | nach ca. 3–6 Monaten |
| Haltbarkeit der Implantate | Häufig 15 Jahre und länger, kein automatischer Austausch nach festerer Frist |
| Stillfähigkeit | in den meisten Fällen weiterhin gegeben, abhängig vom Zugangsweg |
| Mammographie danach | möglich, mit spezieller Aufnahmetechnik (Eklund-Technik) |
| Häufigste langfristige Komplikation | Kapselfibrose (Bindegewebsverhärtung um das Implantat) |
| Kombinierbar mit | Bruststraffung (Mastopexie) bei erschlaffter Brust |
| Kosten | individuell nach Beratungsgespräch, abhängig von Implantatart, Verfahren und Zugangsweg – ca. 7.500,- zgl. Narkosekosten bzw. Die gewünschten Übernachtungskosten fielen an |
Methoden der Brustvergrößerung
Brustvergößerung mit Implantate
Implantate werden über einen von drei möglichen Zugangswegen eingesetzt:
- Axillär – über einen kleinen Schnitt in der Achselfalte, die Narbe liegt außerhalb der sichtbaren Brustregion. Dies ist der „traditionelle“ Zugangsweg. In den meisten Fällen empfehlen wir diese aber nicht.
- Periareolär – am Rand der Brustwarze, die Narbe verläuft entlang des natürlichen Farbübergangs.
- Inframammär – in der Unterbrustfalte, die Narbe wird durch die Brust selbst verdeckt.
Welcher Zugang im Einzelfall empfohlen wird, hängt von Implantatgröße, Brustanatomie und persönlichen Vorlieben ab und wird im Beratungsgespräch festgelegt.
Eigenfetttransplantation
Für eine subtile Vergrößerung um meist ein bis eineinhalb Körbchengrößen ist die Eigenfetttransplantation eine implantatfreie Alternative: Körpereigenes Fett wird per Liposuktion an einer Spenderregion (häufiger Bauch, Hüfte oder Oberschenkel) entnommen, aufbereitet und in die Brust injiziert. Vorteil ist ein sehr natürliches Ergebnis ohne Fremdmaterial, Grenze ist die begrenzte Volumenzunahme im Vergleich zu Implantaten.
Implantat oder Eigenfett – was ist besser?
Es gibt kein pauschal „besseres“ Verfahren. Implantate ermöglichen eine deutlichere, planbare Volumenzunahme und sind das Verfahren der Wahl bei größerem Vergrößerungswunsch. Eigenfett eignet sich für dezente Korrekturen und Patientinnen, die kein Implantatmaterial im Körper wünschen – setzt aber ausreichend eigenes Fettgewebe an einer Spenderregion voraus. Ebenso darf das natürliche Brustgewebe nicht ganz fest sein, da sonst das Eigenfett nicht ausreichend vom Körper angenommen wird. Beide Verfahren werden im Beratungsgespräch anhand von Ausgangsbefund und Wunschergebnis gegenübergestellt.
Wann sind Implantate sinnvoll?
Brustimplantate im Detail
Form: rund oder anatomisch
Runde Implantate erzeugen eine gleichmäßige Wölbung mit betontem oberen Pol, anatomische (Tropfenform-)Implantate ahmen den natürlichen Verlauf der Brust von oben nach unten nach. Welche Form zum gewünschten Ergebnis passt, hängt von Ausgangsanatomie und Wunschform ab.
Füllung: Silikon-Gel oder Kochsalzlösung
Silikon-Gel ist heute der Standard: Es ist dickflüssig, quervernetzt und auch bei einem Riss der Implantathülle erheblich auslaufsicherer als die mit Silikonöl gefüllten Implantate die vor zwei Jahrzehnten oder früher eingesetzt wurden. Zudem fühlt es sich natürlicher an als Kochsalzlösung. Implantate mit Kochsalzfüllung sind in Deutschland weniger gebräuchlich und werden von uns aufgrund kürzerer Haltbarkeit und weniger natürlicher Haptik nicht primär empfohlen.
Implantatlage: vor oder hinter dem Brustmuskel / Hybrid
Implantate können subglandulär (direkt unter der Brustdrüse, vor dem Muskel) oder submuskulär (unter dem großen Brustmuskel) eingesetzt werden. Die submuskuläre Lage sorgt in der Regel für einen weicheren Übergang und wird bei wenig eigenem Brust- oder Fettgewebe häufig bevorzugt, die subglanduläre Lage kann bei ausreichend eigenem Gewebe ein ebenso natürliches Ergebnis liefern.
Die passende Lage wird individuell im Beratungsgespräch festgelegt.
Welches Implantat ist geeignet?
Welche Implantatlage ist sinnvoll?
Ablauf: von der Beratung bis zur Nachsorge
Am Anfang steht ein ausführliches Beratungsgespräch, in dem Ausgangsbefund, Wunschgröße, Implantatart und -lage sowie mögliche Risiken besprochen werden. Die Operation selbst erfolgt unter Vollnarkose und dauert etwa 45 Minuten bis eine Stunde. Nach dem Eingriff ist in der Regel ein kurzer stationärer oder ambulanter Aufenthalt vorgesehen. Duschen ist nach 48 Stunden möglich, leichte Alltagstätigkeiten können meist nach wenigen Tagen wieder aufgenommen werden, Sport ist nach etwa sechs Wochen wieder erlaubt. Nachkontrollen begleiten die Heilungsphase.
Schmerzen, Heilung und Narben
In den ersten Tagen nach der Operation sind ein Spannungsgefühl und leichte bis mäßige Schmerzen normal, die medikamentös gut kontrollierbar sind. Schwellungen und ein vorübergehendes Taubheitsgefühl im Brustbereich klingen in der Regel innerhalb einiger Wochen ab, das endgültige Ergebnis zeigt sich meist nach drei bis sechs Monaten, wenn sich das Gewebe vollständig gesetzt hat.
Die Narben verblassen mit der Zeit und liegen je gewähltem Zugangsweg in der Achselfalte, am Warzenhofrand oder in der Unterbrustfalte – also an Stellen, die im Alltag kaum sichtbar sind.
Nach der OP ist das Tragen eines speziellen Kompressions-BHs (meist für 6 Wochen Tag und Nacht) und ggf. eines Stuttgarter Gürtels entscheidend, um die Implantate in der exakten Position einheilen zu lassen.
Risiken und Komplikationen
Wie jeder operative Eingriff ist auch eine Brustvergrößerung nicht ohne Risiko, auch wenn Probleme bei erfahrenen Operateuren selten sind. Dazu gehören Nachblutungen, Wundheilungsstörungen und Infektionen in der frühen Heilungsphase, sowie langfristig eine mögliche Kapselfibrose – eine übermäßige Verhärtung des körpereigenen Bindegewebes um das Implantat, die in manchen Fällen eine Revisionsoperation erforderlich macht.
Diskutiert wird außerdem ein sehr seltenes, mit strukturierten (texturierten) Implantatoberflächen assoziiertes Lymphom (BIA-ALCL); Glatte Implantatoberflächen gelten hier als risikoärmer.
Eine ausführliche, individuelle Risikoaufklärung ist fester Bestandteil des Beratungsgesprächs.
Wie lange halten Brustimplantate?
Moderne Silikonimplantate sind langlebig, gelten aber nicht als lebenslanges Produkt. Viele Implantate halten 15 Jahre und länger, ein Austausch aus rein zeitlichen Gründen ist nicht automatisch nötig – entscheidend sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen, die Auffälligkeiten wie eine beginnende Kapselfibrose oder eine Undichtigkeit erkennen lassen.
Wir empfehlen unseren Patientinnen einmalig eine Kontrolluntersuchung.
Stillen und Mammographie nach einer Brustvergrößerung
Implantate werden vor oder hinter dem Brustmuskel platziert und nicht in das Drüsengewebe selbst eingebracht – Stillen ist nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten in den allermeisten Fällen weiterhin möglich, sofern der Zugangsweg das Drüsen- und Milchgangsgewebe schont, was insbesondere beim inframammären Zugang gegeben ist.
Auch eine Mammographie ist mit Implantaten grundsätzlich möglich; Sie erforderte spezielle Aufnahmetechniken (Eklund-Technik) und sollte in einer darauf spezialisierten radiologischen Praxis erfolgen, die der Röntgenpraxis vorab mitgeteilt werden sollte.
Kombination mit einer Bruststraffung
Bei einer bereits erschlafften Brust – etwa nach starkem Gewichtsverlust oder mehreren Schwangerschaften – kann eine Brustvergrößerung mit einer Bruststraffung (Mastopexie) kombiniert werden, um gleichzeitig Volumen und Form zu korrigieren. Ob eine Kombination sinnvoll ist, zeigt sich im Beratungsgespräch anhand von Hautelastizität, Drüsenkörper und gewünschtem Ergebnis.
Kosten einer Brustvergrößerung
Die Kosten hängen unter anderem von der gewählten Implantatart, dem Operationsverfahren, dem Zugangsweg und dem Klinikaufenthalt ab und werden nach dem individuellen Beratungsgespräch als verbindliches Angebot erstellt.
In der Regel belaufen sich die Kosten auf Ø 7.500,- zzgl. Narkosekosten bzw. fallen die gewünschten Übernachtungskosten an.
Ihre Operateure: Erfahrung, die sich nachprüfen lässt
Dr. med. Nuri Alamuti ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, seit 1994 approbiert und seit 2004 Praxisinhaber in Wiesbaden. Vor der Niederlassung war er leitender Oberarzt und Chefarztvertreter, seine Ausbildung führte ihn unter anderem an die Universitätsklinik Frankfurt sowie zu Ausbildungsaufenthalten in den USA, Kanada und Belgien. Er ist seit November 2025 Vorstandsmitglied der DGÄPC, war im erweiterten Vorstand der DGPRÄC, ist Mitglied bei VDÄPC, GÄCD und ISAPS sowie Vorstandsmitglied von INTERPLAST Deutschland und wurde mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande für humanitäre Plastische Chirurgie ausgezeichnet.
Dr. med. Dietmar Scholz ist ebenfalls Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, seit 1990 approbiert und seit 2004 Partner der Praxis. Er studierte an den Universitäten Erlangen, Würzburg und Frankfurt sowie an der Yale School of Medicine in den USA und absolvierte eine Ausbildung in Allgemein-, Herz- und Unfallchirurgie an Universitätskliniken in Düsseldorf und Frankfurt. Er ist Mitglied der DGÄPC, der ISAPS und der American Society of Plastic Surgeons (ASPS) sowie in Fachgesellschaften für Senologie, Phlebologie und Lasermedizin.
Dr. med. Stefanie Adili verfügt über eine fundierte Ausbildung und langjährige operative Expertise in der modernen Brustchirurgie. Nach ihrem Medizinstudium in Frankfurt am Main und spezialisierten Stationen in Bad Kreuznach und Hanau liegt ein zentraler Schwerpunkt ihrer praktischen Tätigkeit auf der individualisierten Brustvergrößerung mit hochwertigen Silikongelimplantaten sowie Eigenfett. Dabei kombiniert Dr. Adili präzise, narbensparende Schnittführungen und anatomisch abgestimmte Platzierungstechniken (subpektoral oder subglandulär) mit einer einfühlsamen, detailgenauen Beratung, um harmonische, sichere und typgerechte Ergebnisse zu erzielen. Im qualitätsgesicherten Umfeld der Praxis begleitet sie Patientinnen von der präoperativen Gewebeplanung bis zur engmaschigen Nachsorge strukturiert auf hohem medizinischem Niveau.
Fragen und Antworten
Was ist eine Brustvergrößerung und wie läuft sie ab?
Bei einer Brustvergrößerung wird die Brust mit Silikonimplantaten oder körpereigenem Fett vergrößert und in der Form angepasst. Implantate werden über einen kleinen Schnitt, um die Brustwarze oder in der Unterbrustfalte eingesetzt, der Eingriff dauert unter Vollnarkose etwa 45 Minuten bis eine Stunde.
Was kostet eine Brustvergrößerung?
Die Kosten richten sich nach Implantatart, Verfahren und Klinikaufenthalt und werden nach dem persönlichen Beratungsgespräch als individuelles Angebot erstellt. In der Regel belaufen sich die Kosten auf etwa 7.500,- plus Narkosekosten bzw. falls gewünscht Übernachtungskosten.
Implantat oder Eigenfett – was ist besser?
Implantate ermöglichen eine deutlichere, planbare Volumenzunahme, Eigenfett eignet sich für dezente Korrekturen ohne Fremdmaterial. Welches Verfahren passt, hängt vom gewünschten Ergebnis und der verfügbaren Fettmenge ab und wird im Beratungsgespräch geklärt.
Ist eine Brustvergrößerung schmerzhaft und wie lange dauert die Heilung?
In den ersten Tagen sind im Normalfall ein Spannungsgefühl und leichte bis moderate, gut behandelbare Schmerzen normal. Duschen ist nach 48 Stunden möglich, Sport nach etwa sechs Wochen, das endgültige Ergebnis zeigt sich meist nach drei bis sechs Monaten.
Bleiben nach der Operation Narben zurück?
Ja, die Narbe liegt aber – je nach gewähltem Zugangsweg am Warzenhofrand oder in der Unterbrustfalte und verblasst mit der Zeit, sodass sie im Alltag kaum sichtbar ist.
Kann ich nach einer Brustvergrößerung noch stillen?
In den allermeisten Fällen ja, da Implantate vor oder hinter dem Brustmuskel und nicht im Drüsengewebe selbst platziert werden. Der gewählte Zugangsweg spielt dabei eine Rolle und wird im Beratungsgespräch berücksichtigt.
Oft ist hierfür ein ausführliches Gutachten und eine vorherige Abklärung durch einen Facharzt erforderlich. Bei rein kosmetischem Wunsch erfolgt in der Regel keine Kostenübernahme. Es empfiehlt sich, frühzeitig mit der Krankenkasse Kontakt aufzunehmen und die individuellen Voraussetzungen zu klären.
Ist nach Brustimplantaten noch eine Mammographie möglich?
Ja, mit speziellen Aufnahmetechniken (Eklund-Technik) in einer darauf spezialisierten radiologischen Praxis, der das Vorhandensein von Implantaten vorab mitgeteilt werden sollte.
Was ist eine Kapselfibrose und wie hoch ist das Risiko?
Eine Kapselfibrose ist eine übermäßige Verhärtung des körpereigenen Bindegewebes um das Implantat. Sie ist die häufigste Langzeitkomplikation nach Brustimplantaten und kann in ausgeprägten Fällen eine Revisionsoperation erforderlich machen; regelmäßige Kontrollen helfen, sie frühzeitig zu erkennen.
Kann man eine Brustvergrößerung mit einer Bruststraffung kombinieren?
Ja, bei erschlaffter Brust – etwa nach Schwangerschaft oder Gewichtsverlust – lassen sich Vergrößerung und Straffung in einem Eingriff kombinieren.
Welche Implantatlage ist die richtige – vor oder hinter dem Muskel?
Das hängt vom vorhandenen eigenen Brust- und Fettgewebe ab: Bei wenig eigenem Gewebe wird häufig die submuskuläre Lage (hinter dem Muskel) empfohlen, bei ausreichend eigenem Gewebe kann die subglanduläre Lage (vor dem Muskel) ein ebenso natürliches Ergebnis liefern.
Wann bin ich nach der OP wieder gesellschaftsfähig und sportfähig?
Duschen ist nach 48 Stunden möglich, leichte Alltagstätigkeiten meist nach wenigen Tagen, Sport ist nach etwa sechs Wochen wieder erlaubt.
Warum veröffentlichen wir keine Vorher-Nachher-Bilder?
Die öffentliche Darstellung von Vorher-Nachher-Bildern für plastisch-ästhetische Operationen ist in Deutschland durch das Heilmittelwerbegesetz (HWG) untersagt. Im Rahmen des persönlichen Beratungsgesprächs in unserer Praxis zeigen wir Ihnen gerne anonymisierte Vorher-Nachher-Fotos von Patientinnen mit ähnlicher Ausgangslage, um operative Möglichkeiten realistisch darzustellen.


