Wiesbaden
Wiesbaden ist nach Frankfurt am Main die zweitgrößte Stadt in Hessen. Wiesbaden ist Landeshauptstadt und eines der ältesten Kurbäder in Europa mit einer Vielzahl von Thermalquellen. Die Stadt liegt am östlichen Rand des Rhein-Main-Gebietes, zu dem im wesentlichen außer Wiesbaden noch Frankfurt, Offenbach, Hanau, Mainz und Darmstadt zählen. Weiter östlich von Wiesbaden, also rheinabwärts, beginnt unmittelbar der Rheingau, eine der bekanntesten Weinregionen Deutschlands. Wiesbaden wird wegen seiner Lage auch oftmals als das Tor zum Rheingau bezeichnet.
Wiesbaden liegt rechtsrheinisch, Mainz, die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz, direkt gegenüber am linken Rheinufer. Der Rhein trennt eigentlich beide Bundesländer und beide Städte, jedoch gibt es eine Besonderheit, die drei am rechten Ufer des Rheins gelegenen Vororte Mainz-Amöneburg, Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim (AKK). Diese ehemaligen Mainzer Vororte sind heute Stadtteile von Wiesbaden.

Die geografische Lage von Wiesbaden ist 50° 05' nördlicher Breite und 08° 15' östlicher Länge.
Die Innenstadt liegt 115 Meter ü.NN, der höchste Punkt der Stadt liegt mit 608 m auf dem sogenannten Rheinhöhenweg, einem Wanderweg in der Umgebung, und der niedrigste Punkt befindet sich am Schiersteiner Hafen mit 83 m. Eine besondere Bedeutung kommt dem Neroberg zu, dem "Hausberg" von Wiesbaden. Auf dem 254 m hohen Berg befindet sich neben einem beliebten Ausflugslokal, von welchem man einen weitreichenden Blick über Wiesbaden hat, die bekannte russich-orthodoxe Kirche und das Opelbad. Außerdem führt eine der wenigen mit Wasserballast betriebenen Standseilbahnen Deutschlands auf den Neroberg hinauf, die Nerobergbahn.
|