Narbenkorrektur
Sichtbare Narben können die Folgen einer Operation oder eines Unfalls, z.B. einer Verbrennung sein. Der Bereich der Narbenkorrektur ist somit zwischen der Ästhetischen und der Rekonstruktiven Chirurgie einzuordnen.
Das Aussehen einer Narbe ist von der individuellen Veranlagung zur Wundheilung abhängig und natürlich von der Ursache. Bei einer Operation entsteht die Narbe kontrolliert und der operierende Chirurg minimiert durch eine angemessene Schnitt- und Nahttechnik die Narbenbildung. Bei einem Unfall hingegen sind die Rahmenbedingungen weitaus ungünstiger. Im Extremfall steht bei der Operation die Lebensrettung im Vordergrund und kosmetische Aspekte werden sekundär.
Auf die Narbenbildung nehmen verschiedene Faktoren Einfluss. Dazu gehören die Tiefe der Wunde, die Blutversorgung des Wundgebietes, Dicke und Farbe Ihrer Haut, und der Verlauf der Narbe in Relation zu den Faltlinien der Haut. Glatte, saubere Wundränder heilen leichter als stumpfe, vielleicht sogar gezackte oder gequetschte Wundränder, wie sie bei manchen Verletzungen auftreten können.
Tatsache ist, dass man Narben nicht vollständig entfernen kann. Ein geübter Plastischer Chirurg ist aber in der Lage, Narben unauffälliger zu machen oder zu verstecken. Zusätzlich zur operativen Narbenkorrektur durch die Plastische Chirurgie ist auch eine Behandlung mit Medikamenten möglich.
Eine Narbenkorrektur die "nur" zur Verbesserung des Erscheinungsbildes dient, wird von den Krankenkassen in der Regel nicht gezahlt. Bei der Narbenbehandlung aufgrund einer Verletzung oder einer Erkrankung hingegen werden die Kosten häufig ganz oder zumindest teilweise von den Kassen getragen.
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